PRAXIS FÜR ALLGEMEINMEDIZIN

SEBASTIAN PAUL
Facharzt für Innere- und Allgemeinmedizin

Kühlinger-Str. 37
38820 Halberstadt
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Krebsvorsorge

Nutzen Sie die Leistungen Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung und gehen Sie regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen

*Hautkrebs-Screening:

gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening".

Das gesetzliche Hautkrebs-Screening wird in unserer speziell hierzu qualifizierten Praxis, über die Versichertenkarte abgerechnet.

*Männer-Krebsvorsorge: Prostata

Für Männer ab dem 45. Lebensjahr wird die jährliche Prostata-Krebsvorsorge empfohlen zur Früherkennung einer Krebserkrankung der Prostata. Ziel ist es, den Krebs in einem heilbaren Stadi-um nachzuweisen und sich so vor den Folgen einer zu spät erkannten Krebserkrankung zu schützen. Der Arzt tastet vom Enddarm aus Vergrößerungen, Knoten, Verhärtungen der Prostata.

Zusätzlich kann durch eine Blutentnahme das sogenannte PSA (Labor-Selbstzahler) - prostataspezifische Antigen - bestimmt werden, das eine Krebserkrankung anzeigen kann.

*Früherkennung: Darmkrebs

  • Darmkrebsberatung (Beratung zu den Früherkennungsmöglichkeiten durch einen Arzt)
  • Stuhluntersuchung auf verstecktes Blut (niedrige Sicherheit)
  • MP2K Stuhltest (hohe Sicherheit), wird bisher nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen
  • Präventivdarmspiegelung

Die einfachste Früherkennungs-Methode ist der Stuhltest, der aber allenfalls erste Hinweise auf eine mögliche Erkrankung liefert. Eine Stuhlprobe wird beim Arzt auf verstecktes Blut untersucht. Bei einem positiven Stuhltest sollte eine Darmspiegelung durchgeführt werden.

Der Stuhltest wird vom 50. bis zum 55. Lebensjahr jährlich von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Danach alle zwei Jahre.

Nachteil: der Test liefert keine absolute Sicherheit (Sensitivität ca. 10-20 %), denn es gibt auch nichtblutende Tumoren. Mit zunehmendem Alter wächst das Restrisiko, mit diesem Test eine Darmkrebserkrankung zu übersehen.

M2PK-Tumor Stuhltest: dieser Test ist eine Privatleistung, da er bisher nicht von den gestzlichen Krankenversicherungen getragen wird. Die Sensitivität liegt hier im Vergleich zum occulten Stuhl-test bei ca. 60-97 % je nach Tumorgröße.

Die Darmspiegelung, Koloskopie, ist die sicherste Vorsorgemaßnahme. Die Krankenkassen bezah-len diese, wenn nicht schon vorher Gründe zu dieser Untersuchung gegeben sind, ab dem 56. Lebensjahr und dann noch einmal zehn Jahre später.